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Hier schreiben Der Pragmatist Helmut Erler und ausgewählte Gastautoren zu den Themen Unternehmerfamilie, Unternehmensethik und Logovision.


04 Februar

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser! von Helmut Erler

Jetzt werden Sie sagen: Da hat einer wohl etwas verwechselt! Nein, mitnichten. Bewusst habe ich das gewohnte Sprichwort: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! gedreht.
Wir leben in einer Welt, in der immer mehr Kontrolle um sich greift. Dieses Mehr an Kontrolle wird tagtäglich gefordert. Gesetze und Verordnungen für jede Frau und jedermann werden en masse beschlossen. Dazu kommen noch interne Revision und Compliance Vorschriften in den Unternehmen. Wir haben heutzutage so viel Kontrolle zu berücksichtigen, dass wir unbewusst den Großteil derselben eben nicht wahrnehmen. Warum entrümpeln wir nicht unsere Kontrollsysteme und setzen mehr auf gesunden Hausverstand UND Vertrauen?
Vertrauen ist eine unterschätzte ökonomische Macht, behauptet Stephen M.R. Covey, der amerikanische Bestsellerautor, Berater und Keynote-Speaker. Vertrauen beschleunigt und führt zu einer Dynamik, die unseren Unternehmungen DEN Wettbewerbsvorteil verschafft, der notwendig ist, um auf allen Märkten erfolgreich zu sein. Vertrauen aufzubauen und zu erhalten ist die wichtigste Führungskompetenz in unserer neuen globalen Wirtschaft.

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24 August

Mentale Stärke ist ein Erfolgsfaktor von Helmut Erler

Der Pragmatist ist zurück. Nach einer mehrmonatigen schöpferischen Pause – ich habe mein Philosophiestudium abgeschlossen – gehe ich mit voller Kraft an die Themen, die mich, eben auch als Philosoph, besonders beschäftigen. Da kommt die Frage auf, was die wenigen erfolgreichen Menschen anders machen, als die vielen weniger erfolgreichen oder gar erfolglosen? Das First Sun Team bietet hier einige Bereiche an, die insbesondere mental starke Menschen auszeichnen. Für mich klingt das ganz plausibel und auch unmittelbar praktisch umsetzbar. Dieser Nützlichkeit bin ich als Pragmatist verpflichtet.
Mental starke Menschen entwickeln gesunde Verhaltensweisen, die sie dabei unterstützen, stärker zu werden. Die nachfolgenden Bereiche leisten dazu einen wesentlichen Beitrag und können von jederfrau und jedermann eingesetzt werden. Es braucht nur das persönliche TUN!

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02 Dezember

Über die Menschenwürde von Helmut Erler

Der Begriff Menschenwürde wird vielfach genannt. Er ist sogar Teil des 1. Artikels des Deutschen Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Da stellt sich doch die Frage, was das eigentlich ist, die Menschwürde.
Im modernen Sinne versteht man darunter, dass alle Menschen unabhängig von allen ihren Unterscheidungsmerkmalen wie Herkunft, Geschlecht, Alter oder Zustand denselben Wert haben, und dass dieser Wert über dem aller anderen Lebewesen und Dinge steht. Andererseits bezieht sich der Begriff Würde auf das erstrebenswerte Maximum an individueller Freiheit. Derjenige Mensch hat am meisten Würde, der seine Entscheidungen und Handlungen auf ein Höchstmaß individueller Freiheit begründen kann. Es gibt viele theoretische Zugänge zum Begriff Würde. Jener in Bezug auf die maximale Freiheit des Einzelnen hat für den Pragmatisten eine große Bedeutung.

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28 Oktober

Die Magie des Grußes von Helmut Erler

Gemeinsam mit einem Unternehmer sprach ich, nachdem wir uns in einem Workshop mit seiner individuellen Unternehmensvision beschäftigt hatten, darüber, was denn die heutigen Anforderungen an junge Akademiker wären. Nach kurzem Nachdenken meint der Unternehmer: „Lernt den Studenten doch vorerst einmal »Bitte« und »Danke« sagen und zu grüßen!“ Als Verteidigung für die Hochschulen dieses Landes führte ich sofort an, dass diese Tugenden wohl bereits im frühen Kindesalter von den Eltern zu vermitteln wären, und dass dies keine Aufgabe für den Hochschulbetrieb sei. Wir waren uns dahingehend auch schnell einig, aber der Gedanke, warum denn das Grüßen meinem Gesprächspartner so wichtig war, lies mich nicht mehr los. Auch deshalb nicht, weil auch eine große Anzahl weiterer Entscheidungsträger mir auf Nachfrage bestätigte, dass es im Einsatz dieser Grundtugend auf breiter Basis hapert.

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03 September

"Chefs brauchen Macht" von Helmut Erler

Ein Artikel mit dieser Headline findet sich in der “Zeit” vom 1. September 2014. Er hat mich – den Pragmatisten – dazu inspiriert, hier einige Gedanken zu diesem durchwegs ethischen Thema darzulegen.
Macht ist ein gefährliches Wort. Viele haben im wahrsten Sinne dieses Begriffes panische Angst davor. Ist diese begründet oder unbegründet? Nun, das hängt mitunter davon ab, auf welcher Seite man sich befindet; auf jener der Mächtigen oder der Machtlosen.
Das Maximum an Macht gibt dem Einzelnen ein Maximum an Freiheit und an persönlicher Gestaltungsmöglichkeit für das eigene Leben. Macht bedeutet Entscheidungsmöglichkeit über das Handeln anderer und seiner selbst.
Führungskräfte brauchen Macht, wird in dem vorgenannten Artikel behauptet. Denn ohne sie wäre Führen nicht möglich. Führungskräfte wären ohne Macht “ohnmächtig” und “handlungsunfähig”. Vielleicht ist gemeint, dass sie entscheidungsunfähig wären, da ohne die notwendige Macht der Durchsetzung wohl jede Entscheidung obsolet ist.
Macht – verantwortungsvoll eingesetzt – eröffnet vor allem die Möglichkeiten der aktiven Gestaltung; sie ist so etwas wie der Treibstoff von Veränderungen, so wie Benzin eben einen Motor antreibt.

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15 Juli

Unternehmensethik als Orientierungshilfe und Erfolgsfaktor von Helmut Erler

Was kann man unter dem Begriff Unternehmensethik verstehen? Unternehmensethik ist die Summe aller Regeln, die ein gedeihliches Zusammenarbeiten aller mit einem Unternehmen verbundenen Anspruchsgruppen sichert. Es geht also immer um die Frage: Ist eine Handlung im Sinne aller Anspruchsgruppen gut oder schlecht, richtig oder falsch? Nun, vor dieser Frage könnte man schon kapitulieren.
Wir tun das nicht. Gehen wir einen Schritt zurück und befassen wir uns mit Begriffen, die in dieser Diskussion wichtig sind. Was unter Ethik zu verstehen ist, habe ich bereits beantwortet: Ethik ist die Summe aller Regeln. Oft werden die Begriffe Ethik und Moral synonym, also als inhaltlich gleichwertig verwendet. Hier wird unter Moral die Bewertung des Handelns im Vergleich zu den Regeln (Ethik) verstanden. Moral ist also ein allgemeiner Bewertungsbegriff unter welchem alle Handlungen nach moralisch (den Regeln entsprechend) oder unmoralisch (den Regeln nicht entsprechend) beurteilt werden.
Was bestimmt aber die ethischen Regeln?

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12 Juli

Vertrauen als bestimmender Wert für die Qualität unserer Arbeit von Helmut Erler

Die Harvard Business Review diskutiert in einem Forum mit Entscheidungsträgern auf allen Kontinenten die Frage, was denn die wichtigste Eigenschaft wäre, die eine Führungspersönlichkeit haben muss. Nun, da würde man zunächst annehmen, dass Durchschlagskraft oder Durchsetzungsvermögen, Disziplin, Zielorientierung oder ähnliche, der Führungsphilosophie des “management by objectives” entspringende Führungseigenschaften, ganz vorne auf der Liste aufscheinen müssen. Weit gefehlt!
Die am häufigsten genannten Eigenschaften sind Vertrauen bzw. Vertrauenswürdigkeit, Ehrlichkeit, Integrität, Authentizität, Vision, emotionale Intelligenz, … die vorher erwähnten Eigenschaften werden nur einzeln oder gar nicht genannt.

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